Sonntag, 17. April 2011

Wochenende Bay of Islands

Am Freitag hatte ich meinen letzten Schultag, an dem ich an alle meine Freunde Ostereierverteilt und Viola verabschiedet habe, die wieder zurück nach Deutschland gegangen ist. In Bio mussten wir dann rappen. Haha. Es war so lustig, vor allem sollten wir eig. einen Rap über Enzyme schreiben und da unsere Gruppe einfach nichts darüber wusste, haben wir es einfach über unsern Biolehrer gemacht. Die letzeStunde durfte ich dann schwänzen, da die Organisation (Moana Motion) mit der ich übers Wochenendeweggefahren bin, uns eig. gesagt hatte das sie zwischen 2:30 Uhr und 3:30 Uhr kommen. Tolle Zeitangabe ehrlich. Aber naja. Nessi und ich haben uns dann umgezogen, was gegessen und gequatscht, bis dann endlich um 2:20 Uhr der Bus gekommen ist. Als wir in den Bus eingestiegen sind, saßen da schon 3 deutsche Mädels drin. Wir sind dann noch zu 2 weiteren Schulen gefahren, um Leute aufzusammeln. Insgesamt waren wir dann 4 deutsche, 8 Asiaten, 1 Venezolanerin und 2 Chilenin. Nach 4 Stunden Busfahrt und mehreren Stopps sind wir dann endlich an unserm Hostel angekommen. Ein sehr nettes, kleines Backpackerhostel mit Küche, Internet- und Fernsehraum und kleinen Zimmern mit Doppelstockbetten. Herr je diese Betten waren so unbequem, ich hatten Sprungfedern überall und so richtig viel Platz hatte ich auch nicht. Aber naja dazu später. Nachdem wir dann angekommen sind, wurden wir in die Zimmer aufgeteilt (wir sind mit den beiden Chilenin auf ein Zimmer gegangen). Anschließend sind wir dann zusammen zum Strand gegangen, um Fish & Chips zu essen und haben dann wieder zurück im Zimmer Karten gespielt. Gegen 12 Uhr haben wir uns dann in die unbequemen Betten begeben, um zu schlafen. Oder besser, es zu versuchen.

Am Samstag hat der Tag für uns schon um 7 Uhr morgens angefangen, mit Duschen,fertig machen und dann Frühstücken. Ojemine dieses Frühstück. Es bestand aus Cornflakes und Brot. Nichts Außergewöhnliches aber es hat gereicht, um satt zu werden. Gegen 8:30 Uhr sind wir dann los gefahren Richtung Norden. Auf dem Weg dorthin haben wir an einer Tankstelle Oje mine angehalten an der ein „Flipflop Zaun“ war.Das heißt alle Leute die dort vorbeikommen und möchten hängen ihre Schuhe dort auf. Angeblich soll das Glück bringen. In der Tankstelle haben wir uns dann Energiedrinks gekauft. Aber nicht nur einen. Nein gleich 4 Stück, die wir dann auch innerhalb von 1 Stunde getrunken haben. Oh Gott war mir schlecht....

Unser nächster Stopp war ein Museum. Ein Museum über Kiore Bäume, die ältesten Bäume Neuseeland, die viel zum Möbel und Boot bauen verwendet werden. Leider gibt es davon nur noch sehr wenige. In diesem Museum in der Mitte ein riesiger Baum, der als Treppe umgebaut wurde, aber so dass die Treppe im Inneren des Baumes ist. Nach weiteren 1:30 Stunden sind wir an einer Sandwüste angekommen.Unglaublich wie viel Sand da war. Dort hatten wir dann die Möglichkeit Sandsurfen zugehen. Das ist vielleicht ein Spaß kann ich euch sagen. Der anstrengendste Teil ist der bei dem du die Sanddüne erst mal hochklettern musst, was dich ungefähr 15 Minuten braucht, und die nach 1 Minute bist du dann wieder unten, aber es hat sich echt gelohnt. Da wir aber nur ein Sandboard hatten, sind Nessi und ich zusammen auf einem runtergefahren. Als wir unten waren, wollte Nessi unbedingt ein Foto machen und als ich ihr die Kamera gegeben habe, hat sie sie mit dem Objektiv nach unten auf den harten Sand fallen lassen. Erstens ist total viel Sand reingekommen, aber ich glaube auch das das Objektiv durch den Sturz gebrochen ist. Das hieß dann für mich, dass meine Kamera schon wieder kaputt ist. Die 2 in 3 Monaten. Gott sei Dank ist die Kamera in meinem Handy nicht so schlecht, sodass ich mit der dann weiter fotografiert habe. Nach 30 weiteren Minuten Busfahrt sind wir dann endlich am Tagesziel angekommen. Cape Reinga. Der nördlichste Punkt von ganz Neuseeland. Dort wo sich der tasmanische See und der Pazifik treffen. Aber genau in dem Moment, in dem wir angekommen sind, hat es angefangen zu regnen. Aber nicht nur ein bisschen. Nein. Gleich die volle Ladung. Da wir aber trotzdem bis zum Leuchtturm laufen wollten, von wo aus du die beiden Meere sehen kannst, sind wir bis auf die Unterwäsche nass zurück gekommen und das trotz Regenjacke. Aber ich muss sagen, es hat sich echt gelohnt. Man konnte trotz des Regens etwas sehen, zwar war es nicht so schön, aber man muss ja das Beste aus allem machen. Pitschnass im Bus angekommen habe ich mich dann erst mal entkleidet und bin mit einem Handtuch durch die Gegend gelaufen bzw. gesessen. Nach 4 Stunden Busfahrt sind wir dann endlich wieder im Hostel angekommen, jedoch waren meine Klamotten immer noch nass. Zum Abendessen haben wir uns Nudeln gekocht. Die Nudeln waren super lecker aber die Sauce war so eklig, dass ich kurzer Hand auf Zuckernudeln umgestiegen bin.

Am Sonntag hatten wir dann unseren Spaßtag. Wir mussten erst um 8 Uhr aufstehen und um 9:30 Uhr dann unser Zimmer verlassen, also alles etwas ruhiger. Am Tag vorher mussten wir uns für Aktivitäten entscheiden die wir machen wollten. Ich hab mich für Jet Ski und Mack Attack (Speed Boat) fahren entschieden. Jet Ski fahren war soooooo cool. Ehrlich. Erst sind Nessi und ich zusammen gefahren, weil wir beide etwas Angst hatten und haben dann nach 10 Minuten die Position (Fahrer-Passagier) gewechelt. Wir fanden es aber beide so gut, dass wir nach den 20 Minuten nochmal jeder einzeln für 10 Minuten gefahren. Das war echt mega schön. 1. hat es total viel Spaß gemacht und 2. war die Landschaft mega schön. Ich hätte nicht gedacht, dass das so einfach ist zu bedienen. Ich mein ich hab mich drauf gesetzt, start gedrückt und los ging´s. Etwas gewöhnungsbedürftig und es kostet Überwindung, aber das ist es wert! Danach ging es dann zum Speed Boat fahren durch die Bay of Islands. Mega lustig. Jedes Mal wenn eine Welle kam, und es gab nicht gerade wenige, ist das Boot gesprungen. Ich musste die Augen zumachen, damit mir nicht schlecht wurde. Aber ich muss sagen, das ganze Prozedere hat sich echt gelohnt. Die Landschaft von Neuseeland ist total schön und man sieht Sachen die ich vorher noch nie gesehen habe. Wie zum Beispiel "the whole in the rock". Es ist schon beeindruckend, was Natur alles so erschaffen kann.Danke Mama und Papa, das ihr mich das erleben lasst!



Auf der Bootstour habe ich übrigens jemanden kennengelernt. Keine Angst. Er ist 13 Jahre alt und Neuseeländer. Aber wir haben die ganze Zeit geredet und am Ende hat er mir die hälfte seiner Armbänder geschenkt. Er war so süß!

Nach der Bootstour haben wir uns dann auf den Rückweg begeben, jedoch mit noch 2 Aussichtspunktstopps. Einmal an einem Wasserfall und das andere Mal auf einem Golfplatz von dem Mann eine wunderschöne Aussicht auf die Inseln hatte. Man muss echt sagen. Eine positive Sache hat das Golfen. Man kommt an die schönsten Orte der Welt! Nachdem wir dann ein paar Fotos geschossen haben, haben wir uns dann auf die 4 stündige Busfahrt zurück nach Auckland begeben.

Es war echt ein schönes Wochenende mit vielen Hochs und ein paar Tiefs, aber das gehört ja zum Leben dazu. Ich habe die Reise echt genossen und bin froh, dass ich sie doch noch machen konnte! Danke Mama & Papa! Ihr seid die besten!!

2 Kommentare:

  1. en una foto vi que estabas jugando a las cartas, me imagino que ganastee noo?? =P jajjaas! =P

    AntwortenLöschen
  2. Hi Anna,
    ich finde es sehr beeindrucken was du so alles erlebst und machst, da kann man richtig neidisch werden wenn man das alles liest. Tolle Photos - was machst du den immer mit den kamaras???? ich habe so was noch nicht erlebt was bei dír alles so an technik kaput geht ist echt der hammer, grins ( sorry den kommentar konnte ich mir nicht verkneifen - nicht böse gemeint )
    LG
    Martin

    AntwortenLöschen